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Zwei Reportagen – zwei Welten: Neuengland und Wyoming

8. September 2025

Klaus Scherer – zwei Reportagen, zwei Welten – und eine gemeinsame Sehnsucht nach Weite, Natur und Ursprünglichkeit.

Erleben Sie an einem besonderen Abend zwei beeindruckende Reportagen von Grimme-Preisträger Klaus Scherer: „Die Farben von Neuengland“ zeigt den spektakulären Wandel der Jahreszeiten im Nordosten der USA, „Wyoming – Im einsamen Herzen Amerikas“ führt in die raue Wildnis des Westens.

Klaus Scherer wird an diesem Abend persönlich vor Ort sein – für Gespräche, Einblicke und Ihre Fragen. Ein Abend voller Weite, Natur und echter Geschichten – direkt aus erster Hand.

Die Farben von Neuengland: Von Frühling bis Indian Summer:

Der Indian Summer verwandelt Neuengland im Nordosten der USA im frühen Herbst in ein buntes Farbenmeer.

Der Film von Klaus Scherer beginnt im Frühling und führt durch die Jahreszeiten, zeigt Landschaften und Wetterwechsel, die auch das Leben der Menschen dort prägen: Ein Ahornsirup-Farmer in Vermont, der den Wachstumsbeginn nach dem Frost vorhersehen muss. Ein Lokführer in New Hampshire, der im Mai die historische Zahnradbahn auf den Mt. Washington freigibt, ein Ort, an dem das Wetter-Team zuletzt kontinentale Kälte- und Windrekorde maß. Ein junger Pilot, der statt in New York zu studieren, lieber die Inseln vor der Küste Maines mit Post versorgt.

Wyoming – Im einsamen Herzen Amerikas:

Schneegekrönte Viertausender, wilde Flussläufe, weitläufige Nationalparks, dazu einzigartige Bestände an Bisons, Bären und Wölfen, sowie eine unauslöschliche Wildwest-Nostalgie vieler Bewohner. Das sind die Eigenheiten, die der US-Bundesstaat Wyoming Besuchern verspricht.

Amerika-Kenner und Grimme-Preisträger Klaus Scherer hat ihn für die Reportage Reihe „Länder, Menschen, Abenteuer“ bereist. Das NDR-Team begleitet Menschen, die sehr unterschiedliche Herausforderungen zu meistern haben. Darunter sind Gäste einer Prärie-Ranch, die sich in nur zwei Tagen die nötigen Reitkenntnisse aneignen, um als Hilfscowboys eine Herde Rinder in ihr neues Weideland zu treiben. Auch porträtiert der Film einen 10-jährigen Jungen, der in einer Rodeo-Show der Western-Stadt Cody die geforderten sechs Sekunden auf dem Rücken eines wilden Jungbullen bleiben möchte. In den beiden Nationalparks Yellowstone und Grand-Teton führt eine junge Aussteigerin aus Florida – als Tourguide – zu Geysiren und von Bakterien bunt gefärbten heißen Quellen. Bis sie nach Wyoming kam, habe sie nicht einmal Schnee gesehen, berichtet sie. Nun wolle sie nie mehr weg.

Im trockenen Prärieland wandern Bewohner indes eher ab. Wyoming, das nur noch knapp 600.000 Einwohner zählt, ist inzwischen der US-Bundesstaat mit der geringsten Bevölkerungsdichte.

Höhepunkt der Reportage ist die spontane Einladung von Scherers Team zu einer Stammesfeier der Northern Arapahos im Wind River Reservat. „Die großartigen Powwow Tänze, an denen wir so teilhaben durften, fanden für keine Touristen und für keine Kameras statt“, so der NDR-Reporter. „Authentischer geht es nicht.“

Beginn: 19 Uhr, Einlaß ab 18:30 Uhr, Eintritt 12€, für Mitglieder 10€

Ticketverkauf: Metro-Kino, vor Ort oder online


Klaus Scherer

Klaus Scherer  ist deutscher Fernsehjournalist, Buchautor und Dokumentarfilmer – bekannt durch seine Reportagen und Reisestücke für ARD/NDR, besonders in Regionen wie Japan, Alaska, Grönland oder Amerika. Für seine Reportage „Kamikaze – Todesbefehl für Japans Jugend“ erhielt er 2001 den Adolf‑Grimme‑Preis im Bereich Information & Kultur. Er verfasste mehrere Bestseller‑Reisebücher wie Wahnsinn Amerika oder Auf dem Polarkreis unterwegs, in denen er persönlichen Alltag, kulturelle Hintergründe und politische Entwicklungen mit pointierter Beobachtung verbindet

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