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2019-09-05 Die Weite, die Stille und das Licht… Georgia O’Keeffe und die Kunstszene von Santa Fe

Die fast unglaubliche Geschichte, die erzählt, wie Santa Fe innerhalb einer Generation von einem verschlafenen Wildwest-Nest zu einem Bestimmungsort der schönen Künste und inzwischen zum zweitgrößten Kunstmarkt in den USA wurde.

2005 ehrte die UNESCO die Hauptstadt von New Mexico als erste im Lande mit dem Titel „Schöpferische Stadt“ (Creative City). Kunst ist heute ein so selbstverständlicher Teil des Lebensgefühls von Santa Fe, dass man darüber vergisst, dass dieser Ruf der 400 Jahre alten Stadt erst seit etwa 100 Jahren existiert.
Es war das klare Licht des Südwestens und die Faszination der indianischen und altspanischen Kultur, die die Künstler der Welt bewog, sich hier und im weiter nördlich liegenden Taos niederzulassen. Genau genommen war es eine Reifenpanne in Taos, womit alles begann…

Georgia O’Keeffe (1887-1986), vielleicht die größte amerikanische Malerin, in jedem Fall aber eine herausragende Figur des 20. Jahrhunderts, hatte ihr Leben auf Jahrzehnte hin eigenwillig und legendär in der Wüste nicht weit von Santa Fe eingerichtet. Leben und Werk sind bei ihr untrennbar miteinander verbunden.
1997 wurde ihr zu Ehren ein eigenes Museum in Santa Fe eingerichtet. Vom Oktober 2003 bis zum Januar 2004 wurde ihr Werk erstmalig in Europa in einer umfangreichen Retrospektive im Kunsthaus Zürich gezeigt; Deutschland folgte 2012 mit einer Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München.

Frau Dr. Mey ist als Ethnologin und als New Mexico-Fan seit langem mit der dortigen Kunstszene vertraut und unternimmt mit diesem Vortrag den Versuch darzustellen, wie sich das tägliche Leben der Indianer, Hispanics und Anglo-Amerikaner in der Kunst darstellt.

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft (DIAG).

Datum: 05.09.19
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Art: Vortrag mit Digitalbildern
Referentin: Dr. Almut Mey
Ort: Deutsch-Ibero-Amerikanische-Gesellschaft, Diedrichstr. 2, EG, Raum 3
Eintritt: 4€; (erm. und Mitglieder der Amerika-Gesellschaft und der DIAG 2€)

 

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